Filmmusik wie z.b. moon river auf low whistle ?

In diesem Forum dreht sich alles um die "Hohe Kunst" das Low Whistle-Spiels. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Hier findet ihr Hilfe und Anregungen.
drutsch
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Filmmusik wie z.b. moon river auf low whistle ?

Beitragvon drutsch » Di Aug 31, 2010 11:28 am

Hi Leute,

Vor unglaublichen 5 Jahren habe ich mir eine Low Whistle in Alt G zugelegt von Overton. Wunderbarer Klang :D (Nach einem Tag üben hats nicht mehr dauernd gequitscht). :wink: Und gestern habe ich das gute Stück zum ersten mal in die Hand genommen, da mir der Storch zweimal dazwischen kam und ich dann keine Zeit mehr für irgendwas hatte. Noch nicht mal zum Flügel spielen :cry:
ich bin blutiger Anfänger auf der Whistle (wenn man´s genau nimmt, hatte ich noch nie ne Flöte in der Hand, bis vor zwei Tagen). Also steinigt mich nicht gleich, wenn ich den allseitsbekannten Satz schreibe: WO GIBT´S NOTEN ?
In weiser Voraussicht hatte ich mir damals diese "Pfeiffer Tom" Lernhefte dazu geholt. Die waren sehr hilfreich um zu kapieren, wie so eine Whistle überhaupt gespielt wird. Nur würde ich jetzt gerne ein paar Stücke haben, mit denen ich meine Finger ein wenig trainieren kann.

Zum Leidwesen meines Klavierlehrers hielt ich noch nie was von Tonleitern und stumpfsinnigen Fingerübungen. (Er hat mich anfangs immer ausgeschimpft, wenn ich mir möglichst komplizierte Stücke rausgesucht habe, deren Schwierigkeitsgrad um etliches höher als mein Anfängerniveau waren und daran einfach alles geübt hab, was man sonst mit langweiligen Tonleitern lernte. Er hat aber nicht mehr geschimpft, als das doch tasächlich funktioniert hat.) :wink:

Und so würde ich das gerne auch diesmal machen. Erst die Fingerfertigkeit, dann die Feinheiten.

Aber dazu brauch ich auch ansprechende Noten. Einmal schöne irische Balladen und ein paar schöne Flotte Stücker. Ich hab schon gesehen, daß es da ein paar Bücher gibt. Aber vielleicht hat jemand einen Tipp, was da wirklich schön und anspruchsvoll ist.
Dann möchte ich aber auch gerne noch ein paar klassische Stücke wie "Moon river" aus breakfast at Tiffany oder "Concerning Hobbits " aus Herr der Ringe, usw. "Chocolat" hat auch tolle Musik. Selbst der rosarote Panther von Henry Mancini wäre denke ich gut geeignet.

Von Klavier übertragen klappt nicht so gut. Da muß man schon ganz schön umschreiben.
Weiß vielleicht jemand wo man die Stücke gedruckt kaufen/bestellen kann? Ich lad mir ungern was runter. Und außerdem kann ich beim besten Willen so gut wie kein Englisch. :wink:
Also um Himmels Willen verweist mich nicht auf englischsprachige Seiten. Davon hab ich schon jede Menge gefunden und kann nichts damit anfangen. :?
Es gibt die Stücker doch auch sicher über einen deutschen Handel????Oder etwa nicht???? Kann man vielleicht die Noten anderer Flöten verwenden, wenn es keine Whistlenoten dafür gibt?Und wenn ja, welche sind für die Low G geeignet ?

Tausend Fragen, ich weiß!
Ich würd mich wirklich freuen, wenn was brauchbares kommt und falls was kommt sag ich schon mal Danke :D

Grüße

Drutsch

Fila
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Beitragvon Fila » Di Aug 31, 2010 9:39 pm

Hallo,

viele Noten gibt es kostenlos im Internet. Bei Moon River etc. solltest Du nur darauf achten, dass die Tonarten mit der Low Whistle (in der Regel D-Dur und G-Dur) kompatibel sind. Auf einigen Sites kann man die gefundenen Noten automatisch in die gewünschten Tonarten transponieren. Die Stimmung der Whistle ist eigentlich egal, da man diese Tonarten mit der gleichen Griffweise auf allen Whistles spielen kann. Nur der Klang verändert sich, je nach Stimmung.

Ansonsten findest Du natürlich massenhaft geeignetes Notenmaterial auf www.tinwhistle.de

Liebe Grüße

Fila

drutsch
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Beitragvon drutsch » Mi Sep 01, 2010 7:59 am

Hallo Fila,

Danke für die prompte Antwort. Bei tinwhistle .de hab ich schon ein paar Sachen gefunden, was die klassischen Whistlestücke betrifft. Da heißt es wohl einfach ausprobieren, bis man das richtige gefunden hat.

Nur mit den anderen Noten komm ich nicht weiter. Ich hab gestern den ganzen Tag gegooglet, haufenweise englische Seiten, bei denen ich nun mal leider kaum was verstehe. Damit ist es etwas schwierig sich zurecht zu finden. Ich hab auch schon den Tipp auf der Fortgeschrittenenseite für Tinwhistles hier im Forum beherzigt und bin auf diese Suchmaschine

http://"trillian.mit.edu/~jc/cgi/abc/tunefind"

gegangen, bei der ich aber keinen blassen schimmer hab, was man da eingeben soll, geschweige denn wofür diese Kürzel stehen. Hast du da ne Ahnung davon. Oder ein paar Seiten, die vielversprechend sind? So ein paar Namen von Seiten vielleicht? :D Bitte, Bitte :D

Bei den beim Klavier üblichen tiefen Tönen ist man dann halt auch schon aufgeschmissen und muß das Stück ziemlich abändern, um die zu umgehen. Die Möglichkeiten sind da halt etwas arg viel größer als auf der Whistle.

Und noch eine etwas blöde Frage, :oops: aber wie gesagt, ich bin Neuling bei Flöten.
Wenn ich mal ein Stück partout nicht finden kann, was ist mit Noten für Blockflöten, Querflöten, Klarinetten oder so. Davon findet man jede Menge. Ist da etwas von den Noten her halbwegs umsetzbar solange die Tonart passt oder läßt sich das auch schlecht übertragen. Ich frag nur, weil ich inzwischen schon von so vielen Querflötenspielern gelesen hab, die noch eine Whistle dazugenommen haben.

Wäre klasse, wenn du oder jemand anders noch einen Tipp hätte. Momentan begnüge ich mich damit nach dem hören zu spielen. Aber da fehlt mir dann halt die Erfahrung, die ganze Bandbreite der Whistle zu nutzen. Bei manchen Sachen überlege ich dann ewig, wie ich jetzt einen bestimmten Ton rauskriege, oder abändern könnte. Noten wären da doch sehr hilfreich zum Lernen der Kniffe. Vor allem, wenn`s die richtige Tonart ist.


Viele Grüße

Drutsch

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Brigitte
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JC#s tunefinder

Beitragvon Brigitte » Mi Sep 01, 2010 12:01 pm

JC's tunefinder

Hallo :-)

in JC's findest Du hauptsaechlich traditionals, ich habe lediglich "title" angeklickt und gebe den Titel ein z.B. the butterfly :shock: :wink: und dann bringt er eine riesige Liste mit Notenmaterial. K steht fuer Tonlage (key) Mit the butterfly kommen 100e Listungen auf (Moon River leider garnichts) ich habe dann ein PDF file angeklickt, dann oeffnet sich ein weiteres Fenster, hier muss man nochmal auf "get" klicken, dann oeffnet sich noch ein Fenster und wenn man dann bei "files produced" das pdf file anklickt, kommt es in einem weiteren Fenster auf und Du siehst die Noten. Ich kann Dir hier gerne durchhelfen am Telefon, ruf doch einfach nochmal bei uns an. wenn Telefon nicht mehr bekannt ist, auf unserer Website ist ein Impressum, da ist die Telefonnr. drin... so ganz blanko online legen moechte ich lieber nicht, oder schicke mir eine Email und ich schicke Dir unsere Tel-Nr. nochmal.

Viele Gruesse
Brigitte
Wenn die Klügeren nachgeben,
regieren die Dummköpfe die Welt.
(Jean Claude Riber)

drutsch
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Beitragvon drutsch » Mi Sep 01, 2010 3:23 pm

:shock: :shock: :shock:

:o :) :D

Oh, das funktioniert ja tatsächlich. Super danke für die Hilfe. Das ist schon mal ein prima Anfang, um Noten zu finden. Aber hast du zufällig ne Ahnung, wo man noch gutes Material findet? Ob kaufen oder kostenlos ist jetzt mal wurscht.

Und - tschuldige, aber jetzt löcher ich dich mit Fragen :wink: - was macht man eigentlich mit den sehr hohen Tönen bei der Low. Irgendwann streikt mein gutes Stück. Ich bin zwar noch ungeübt, aber ich glaube nicht, daß ich mir irgendwann die Seele aus dem Leib pusten sollte und schön klingt das dann auch nicht grade. Eine Oktave höher ist beim a spätestens Schluß. Fürs h müsste ich dann schon einen Blasebalg nehmen. :wink: Dann ist es nur noch gräßliches gequitsche, bei dem mir die Ohren weh tun. :x

Was ist denn so das höchste, was man bei einer low G noch rauskriegt(was bei Geübten dann schön klingt :wink: )

Das Problem ist halt, bei den Stücken für die Tin whistle ist das meiste eh im hohen Bereich. Sie ist ja schließlich auch dafür prädestiniert, aber die Low klingt hoch halt nur noch bedingt schön. Aber wie umgehe ich die hohen Noten in den Stücken. Alles tiefer spielen haut auch nicht hin, dann werden die unteren Töne in den Stücken wieder so tief, daß man sie gar nicht spielen kann( ist mir jedenfalls noch nicht gelungen).
Als ich versucht hab meine Klaviernoten umzuschreiben auf G konnte ich machen was ich wollte. Entweder waren einfach viel zu hohe Töne dabei oder aber einfach viel zu niedrige. :?

Bin ein bisschen frustriert. Ich hatte gehofft, wenn ich manche Stücke umschreibe, geht`s, aber jetzt scheitert das am Notenumfang. Hab so ein gutes Instrument und hab kaum was zum spielen. :cry:
Nur nach Gehör gehts momentan voran.
Diese Pfeiffer Tom Stücke, werden im zweiten Band ganz schön hoch, das klingt einfach nicht so schön auf einer Low. Jedenfalls nicht bei dauerhaften hochspielen. So ein hoher Ton mal zwischen die Tiefen hat schon was tolles, aber dauernd? Dafür ist die einfach nicht gemacht.

Ich versuche halt dieses wunderbare Instrument mal etwas zu verstehen, damit dann irgendwann wirklich schöne zusammenhängende Töne dabei rauskommen.
Beim Googeln hab ich schon mitbekommen, daß es je nach Hersteller auch verschieden gute Grifftechniken für ein und diesselbe Note gibt. Kann man da mit den höheren Tönen vielleicht ein bisschen arbeiten?

Ich fürchte ich werde wohl noch gut tausend Fragen hier reinstellen, bis ich das auch nur annähernd passabel hinkrieg.( Bin Perfektionist :roll: :wink: )

Tipps sind also immer erwünscht :D :D :D

Viele Grüße

Drutsch

Fila
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Beitragvon Fila » Fr Sep 03, 2010 9:07 am

Hallo,

das Problem mit der oberen Oktave ist am Anfang völlig normal. Die hohen Töne brauchen schon ordentlich Luft, damit sie gut klingen. Schau mal bei www.google.de unter den Stichwörten: Atemtechnik, Holzbläser, Zwerchfellatmung.


Hier noch ein Link zum Thema:
http://www.zauberfloete.org/Lehrerinfo/ ... tmung.html

(Für die Tin/Low Whistle gilt das Gleiche)

Gerade in der oberen Oktave ist eine gute Atemtechnik unabdingbar, da die Töne mit dem korrekten Luftdruck versorgt werden müssen.

Liebe Grüße

Fila

drutsch
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Beitragvon drutsch » Fr Sep 03, 2010 9:57 am

Hallo Fila,

Ja, das liegt auf jedenfall an meiner Atmung. :oops: Ich verkrampfe immer noch nach ein paar Minuten die Finger und dann auch die Atmung. Ich bin schon den ganzen Morgen dabei mir das abzugewöhnen. Pilates ist doch noch zu mehr als nur zum Sport zu gebrauchen. Wunderbare Zwerchfellatmung, wenn mans lange genug macht. :D Und siehe da, es klingt doch schon viel besser.

Die hohen Töne klingen allerdings immer noch furchtbar bei mir. :oops: Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Zum Glück kann mich keiner außer unserem Kater hören, wenn ich in der oberen Oktave rumquitsche, um auszuprobieren, wieviel Luft man da braucht.
Die webSeiten über die Atmung werde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen. Und ich krieg das auch langsam hin, die Whistle richtig zu halten, womit ich das Problem Fingerverkrampfung langsam verbessere. You tube sei Dank. Da sind soviele Videos von guten Spielern drin, daß man es sich recht gut abschauen kann, wie es sein sollte. Und für alle die nach Gehör Stücke spielen können, ein Repartoire ohne Ende in allen Versionen. Womit ich dann das Notenproblem zum Großteil gelöst hätte. (nur mein Rechner brummt so laut. :? )

Beim spielen entdecke ich auch immer mehr alternative Griffe für die Töne und hab auch schon festgestellt, daß je nach Stück der ein oder andere Griff besser im Ton passt. Ich hätte im Leben nicht geglaubt, daß es soviele Nuancen auf einer Whistle gibt. :shock: Womit ich meine Meinung vom Tonumfang gleich mal wieder zurücknehme. So difficil spielt es sich auf keinem Klavier. :wink:


Liebe Grüße

Drutsch


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