Tinwhistle in der Schule...?

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susa
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Tinwhistle in der Schule...?

Beitragvon susa » Di Aug 21, 2012 3:42 pm

Ich arbeite als Lehrerin in einer Grundschule...Schwerpunktfach "Musik".

Zwei Jahre lang haben meine Schüler mit allen Orff´schen Stabspielen Bekanntschaft geschlossen.

Nun muss was Neues dazu her!

Mobil soll es sein...und laut. Denn ich habe Kämpfe um Mikrofonierung mit meiner Schulleitung zunächst für eine Weile satt. Also bin ich flexibel...

Da ich verschiedene Flöten spiele, aber keine richtig gut :? :) und mich sternbildbedingt eh nicht wirklich entscheiden kann, habe ich mich zur Möglichkeit der Teilhabe für die Kinder und die Eltern entschlossen.

Teilhabe bedeutet ja, Information, Abwägen können, Meinungen äußern, Entscheidungen gemeinsam fällen.

Dafür haben die Kinder in meiner Klasse heute eine Ocarina, eine Tinwhistle und zwei Blockflöten (Adris Traumflöte, yamaha dunkelbraun) gehört und ausprobiert.

Vom Klang her fiel die Wahl eher auf die Ocarina. (gute Plastik-Oc aus Fernost), aber die mehrheitlich achtjährigen Herrschaften hatten Probleme mit der Lochgröße.

Favorit zwei war zunächst klanglich die Blockflöte. Die Adri´s Traumflöte hat sie ästhetisch angesprochen (Gold und weiß), aber die Lochgröße war für meine Feinmotoriklegastheniker nicht so prächtig. Auch kamen die Herrschaften nicht hinterher, was die Lochanzahl der Yamaha-Flöte und der Adri´s anging. Sie wollen es nun einfacher. Obwohl die unscheinbare
schwarze clarke sweetone - Whistle vom Klang erstmal weniger ansprach, überzeugte die Kinder die Einfachheit der 6 Grifflöcher.



Nun sind die Eltern zu hören. Die wird da der Preis beeinflussen. Auch da schlägt die clarke Tinwhistle ein...

...aber vielleicht wollen die Eltern doch die gute alte teutonische Blockflöte? Mal sehen!



Wer weiß?

Dann werde ich eine einigermaßen sinnvolle Entscheidung treffen...und wenn alles für Whistle spricht, ermöglicht mir die ähnliche Griffweise ja doch noch, den begabteren Exemplaren in meiner Klasse nach und nach den Umstieg auf eine Blockflöte zu ermöglichen, die spülmaschinenfest ist :twisted: (Sakrileg, ich weiß..)


Fällt die Wahl auf die Tinwhistle, werde ich erstmal ganz einfach Griffbilder verwenden und alle Liedchen flöten lassen, die wir so singen. Und da ich die meisten davon selbst erfinde, kann ich auch hier flexibel sein.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Lurch
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Beitragvon Lurch » Di Aug 21, 2012 3:53 pm

Na denn viel Spaß mit den instrumentierten Blagen :D

Es ist ja mittlerweile nicht so unüblich, die Whistle in der Grundschule anstatt der Blockflöte zu verwenden, hab schon öfter davon gehört. Als Nachteil könnte man vielleicht ins Feld führen, dass der Umstieg auf andere Blasinstrumente etwas schwerer ist. Aber was solls.

Noch was zu den Plastikblockflöten (z.B. Aulos oder Yamaha): Finde ich viel besser als alle billige Holzblockflöten, auch besser als die Traumflöte. Die verziehen sich wenigstens nicht.

susa
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Beitragvon susa » Di Aug 21, 2012 4:07 pm

Haha, ja ja, die Pänz...

jaja, Lurch...du bist ja hier sehr aktiv im Forum. Ob ich dich mal auf ADHS (Hyperaktivität etc.) teste? :twisted: :oops: :wink:


Nein, nein...ehrlich, diesem Forum tut deine Aktivität sehr gut!

Fila
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Beitragvon Fila » Di Aug 21, 2012 6:33 pm

Hallo Susa,

ich bin Musikschullehrerin und habe recht gute Erfahrungen mit der Sweetone in Grundschulen gemacht (2. und 3. Klassen). Wir haben als Musikschule mit einigen Grundschulen kooperiert. Die Eltern waren in der Tat von dem moderaten Preis sehr angetan und auch der Klang der Sweetone gefiel den meisten Eltern und Kindern gut. Die Whistle als Alternative zur Blockflöte wurde als erfrischend empfunden. Im ersten Jahr hatte ich es mit den Clarkes mit Holzpflock probiert, weil diese, meiner Meinung nach, optisch eigentlich mehr hermachen. Die waren aber nach kurzer Zeit schon immer so durchgesabbert., dass die Kids kaum noch einen brauchbaren Ton darauf spielen konnten. Im 2. Jahr bin ich dann auf die Sweetones umgestiegen. Damit klappte es viel besser. Generell lief das Projekt Tin Whistle im Primarbereich gut. Ich habe das 4 Jahre gemacht.

Liebe Grüße

Fila

Menolly
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Beitragvon Menolly » Di Aug 21, 2012 7:00 pm

Den lieben Eltern könntest du die Kunststoffvarienten bestimmt sehr schmackhaft machen, wenn du ihnen klar machst, dass es äußerst hygienisch ist, die Teile einmal wöchentlich in die Minna zu stecken und du jeden Freitag alle einsammelst. So hat das die Lehrerin bei meiner Jüngsten nämlich gemacht und uns schöne ruhige Wochenenden verschafft :twisted:. Auch hat sie die (Block)Flöten selber besorgt, getreu dem Motto: dann sind wenigstens die verkehrten Töne im Gleichklang.
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Beitragvon susa » Mi Aug 22, 2012 12:17 pm

Menolly hat geschrieben:Den lieben Eltern könntest du die Kunststoffvarienten bestimmt sehr schmackhaft machen, wenn du ihnen klar machst, dass es äußerst hygienisch ist, die Teile einmal wöchentlich in die Minna zu stecken und du jeden Freitag alle einsammelst. So hat das die Lehrerin bei meiner Jüngsten nämlich gemacht und uns schöne ruhige Wochenenden verschafft :twisted:. Auch hat sie die (Block)Flöten selber besorgt, getreu dem Motto: dann sind wenigstens die verkehrten Töne im Gleichklang.


Du meinst reines Kunststoff? Susato Oriole oder sowas? Wird lauter und teurer. bei der sweetone hätte jedes Kind seine eigene Whistle, klar. Ohne Minna...

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Beitragvon Menolly » Mi Aug 22, 2012 7:14 pm

Gibt es tatsächlich so wenig Kunststoffwhistles? Das wär dann wirklich direkt ein ziemlich teures Vergnügen.

Wir hatten einfach als Eltern einer ganzen Klasse das Glück, dass die Lehrerin ihren Ohren zuliebe die ganzen Flöten (hier allerdings auch Blockflöten) einer Marke selber gekauft und dann den Kindern zur Verfügung gestellt hat. Mit der Einsammelei an jedem Freitag hat sie zumindest bei meiner Tochter etwas herbeigerufen: jeden Montag wurde freudestrahlend geübt bis zum Abwinken, Dienstag und Mittwoch war dann weniger dran, Donnerstag drohte wieder der Freitag, an dem die Flöte abgegeben werden musste, also erst mal auf Vorrat üben ... war eigentlich eine geniale Idee (und die Flöten haben tatsächlich mehrere Klassen überstanden)
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Beitragvon susa » Mi Aug 22, 2012 10:38 pm

Bei mir wird es nicht so viel chorisches Flöten - Spiel geben! Ich will doch nicht die Ohren ruinieren und Abneigungen schaffen! Es wird ein Klassenorchester mit wechselnden Aufgaben. Habe heute damit begonnen...weil einer eine Blockflöte dabei hatte (ja, so motiviert sind sie), durfte er im Liedchen (selbstkomponiert zu solchen Zwecken) an zwei Stellen mal ein H tuten...während die anderen den E-Bordun mit Stabspielen übernahmen, wieder andere trommelten das ganze sangen/mit Körperpercussion unterlegten.

Beim nächsten Mal ist jemand anderes mit Flöten dran. Dabei wird ganz nebenbei
das eine oder andere erklärt, was nötig ist. So habe ich das vor.

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Beitragvon Menolly » Do Aug 23, 2012 8:47 pm

Das hört sich nach dauerhaftem Spaß für alle Beteiligten an :) . Berichte doch mal weiter, wie sich das entwickelt. Vielleicht bleibt so ja der Spaß an der Musik auch nach der "Pflichtveranstaltung Musikunterricht" bei dem einen oder anderen erhalten.
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Beitragvon susa » Di Sep 04, 2012 10:05 pm

So, hier der weitere Bericht:

Heute war Elternabend.

Ich habe also die Adris Traumflöte vorgespielt. Die riesigen Löcher gezeigt, die gute Ensembleklang-Geeignetheit besprochen, Preis genannt.
The same procedure mit der Swing als kleinlöchrige Alternative...
Von Spielzeugblockflöten abgeraten...
Auf deutsche Blockflötentradition und Fulda hingewiesen. Stille im Raum.

Von Klassensatzrabatten erzählt...weiterhin Stille. Unbegreiflich... ;-) Die müssen unter der Blockflöte als Kinder gelitten haben?????!!!!

Dann die asiatische Plastik-Ocarina vorgespielt. Denen gesagt: Schwer zu beschaffen aber nicht unmöglich, aber Löcher zu groß für Kinderhände.
Obwohl auch den Eltern der Sound am Besten gefiel und sogar der Kommentar kam, die hätte schon was, sei besonders...
Also: gleiche Reaktion darauf, wie sie die Kinder zunächst hatten. Nur die großen Löcher, die waren ein Ausschlusskriterium. Wie bei den Kindern.


Dann die Whistles ausgepackt. Keiner kannte die. Nur eine Mutter meinte, das sei eine irische Pfeife. Nicht falsch...
Vorgespielt, Preise genannt.

Man war sich einstimmig einig für die Dixon, wegen des Klanges und der Bepielbarkeit (keine Daumenwulst durch gerolltes Bleck wie bei der sweetone).

Ich hätte alles erwartet von: Flöte wollen wir gar nicht - bis hin zu: ja, die Flöte mit den Goldringen (Adris Traumflöte) wäre doch schön.

Aber die wollten die Whistle. Riverdance...Titanic. Und das ist vielleicht auch gut so, einfacher halt auch für mich, mal 6 Punkte an die Tafel zu malen...
Ich kann ja trotzdem hier und da eine Blockflöte spielen lassen, wenn es bei einigen Kindern mit der Whistle gut klappt. Klangalternative eben.


Aber: Es gibt trotzdem Lichtblicke für die Blockflötenwelt in unserer Schule. In einer vierten Klasse haben zwei Mädchen lange immer in Musik nur geschwatzt.

Die haben bei mir Unterricht und ich spiele, um die Stimme zu schonen, Liedmelodien oft mit Blockflöten (und bei geeigneten Tonarten auch mit Whistle) mit, wenn die Kinder die Begleitung spielen und singen.

Seit einer Weile schwatzen die beiden nicht mehr. Sie umarmen mich immer mal wieder, wenn ich im Schulhaus auftauche...und haben in der letzten Stunde, als die Töne des Liedes an der Tafel standen, standhaft meine Hände beobachtet, um rauszukriegen, wie ich welche Töne auf der Blockflöte greife...weil sie eine Blockflöte zu Hause haben.

Natürlich habe ich ihnen am Folgetag eine einfache Blockflöten-Grifftabelle geliefert... ;-)

So, das war die Blockflöten-Trostgeschichte.

Jetzt kann ich nach und nach über Material nachdenken.

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Beitragvon susa » Do Sep 13, 2012 10:43 pm

So, die 20 einteilige Dixon - Whistles aus England dürften im Anmarsch sein.

Jetzt suche ich Ideen für selber bastelbare Flötentaschen - da es sich um Drittklässler handelt, die feinmotorische Problemchen haben, gilt das Motto: je einfacher (und preiswerter), desto besser.

Mal gucken, ob ihr Ideen habt. ;-) Wäre so super!

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Beitragvon admin » Fr Sep 14, 2012 7:02 am

So, die 20 einteilige Dixon - Whistles aus England dürften im Anmarsch sein.


Hallo Susa,

wir hätten uns schon sehr gefreut, wenigstens ein Angebot über Dixon Whistles unterbreiten zu dürfen.

Schade, dass wir da völlig außen vor gelassen wurden.
Das Tinwhistle-Team

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Beitragvon susa » Fr Sep 14, 2012 2:36 pm

Das war überhaupt keine böse Absicht. Die Idee war viel zu spontan, sich direkt an Tony Dixon zu wenden und ihm auch von dem geplanten Whistle-Schul-Projekt zu erzählen (immerhin, für ihn ist das ja Ausland) und die englischsprachige Mail war auch sehr schnell geschrieben.
Irgendwie war es für mich total reizvoll, ihn als den Hersteller dieser Flöten da gleich mit einzuweihen. Und die Reaktion war sehr ok.

Gibt´s denn auf tinwhistle.de auch einen Rabatt für 20 Flötenhüllen?
Das wäre nämlich dann interessant, falls wir doch nicht die Moosgummibastelvariante wählen bzw. der Tony Dixon die Flöten während des Transportes nicht in diese durchsichtigen Plastikschutzhüllen steckt. Aber das muss ich nun erstmal abwarten.

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Beitragvon admin » Fr Sep 14, 2012 7:22 pm

Hall Susa,

kein Problem. Warte erst einmal ab, wie die Whistles verpackt sind. Falls dann Bedarf besteht, bitte eine E-Mail an info@tinwhistle.de senden. Dann werden wir Dir gegebenenfalls ein attraktives Schulangebot unterbreiten.
Das Tinwhistle-Team

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Beitragvon susa » Fr Sep 14, 2012 8:10 pm

Gute Idee. Vielen Dank!

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Beitragvon susa » Do Sep 20, 2012 4:10 pm

So, die Dixons sind da und hatten alle eine durchsichtige vierkantige Plastikhülle. Mal sehen, ob die Kinder damit zurecht kommen.

Da habe ich erstmal die Namen drauf geschrieben, auch an die Flöten. (Klebeband).

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden!

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Beitragvon susa » Sa Sep 29, 2012 4:40 pm

Hallo ihr,

die Kinder haben gestern die Whistle regelrecht eingefordert.
Sie wollten dann drei Stunden lang keine Pause mehr, ich musste sie zum Frühstücken und auf den Hof jagen!

Zunächst haben wir einige Whistleregeln besprochen und aufgemalt. Zum Beispiel, dass die Flöte nicht herunterfallen sollte oder dass man damit nicht rumrennt. Oder dass man nicht nach dem Essen ohne Zähneputzen flötet.

Mit der Flötenhülle, die Tony Dixon mitgeliefert hatte, kamen die Kinder einigermaßen gut zurecht. Mal sehen, was die Dinger abhalten.
Dann habe ich denen so ein bisschen die Stützmöglichkeiten für die Flöte erklärt, damit sie nicht beim H das Flötchen wie eine Trompete in die Höhe halten. Hat auch keiner gemacht, sie sehen mich
wohl zu oft mit der Whistle oder auch der Blockflöte/Ocarina.
Danach habe ich denen erklärt, dass sie die Whistle so locker halten müssen, mit den Fingern auf den Löchern, dass sie jemand anderes ihnen leicht wegziehen könnte - wir haben das probiert. Ging auch erstmal.

Als nächstes habe ich probiert, ob die ein H spielen können, d.h. oben ein Finger drauf - konnten sie, einige spielten hoch, andere tief, also habe ich das gleich erklärt mit dem Oktavüberblasen. Dann haben wir hoch und tief im Wechsel geübt - klappte ziemlich gut.
Nun habe ich A und G gezeigt. Daraufhin haben sich die Bengels Griffnotizen gemacht (auch ein Anhang) und den Rest der Griffe recht leicht logisch erschlossen.

Ihre Bitte, ihnen das gerade gesungene "Nossa" - Liedchen mit Tabs aufzuschreiben, bin ich für einige Takte natürlich nachgekommen - die haben schneller von der Tafel abgeschrieben, als sie es sonst tun - und auch mehrheitlich richtig.
Nun können sie sich die ganzen Herbstferien abreagieren und üben. :-)))

Ich bin neugierig, ob die mir nicht nach dem Ferien Liedchen vorspielen - dann hätten sich die zwei Jahre Stabspielunterricht in Musik mit täglich halbstündlichen Episoden ja richtig gelohnt!

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Beitragvon susa » So Jan 06, 2013 2:23 pm

Inzwischen hatten die Kinder zwei Auftritte: Sie haben den NOSSA-Lied Refrain gespielt weil sie das unbedingt wollten. Und dann noch "Leise rieselt der Schnee". Ok, das ist nicht das Originalrepertoire, aber sie sollen Spaß haben, weil nur das motiviert. Wir mussten dann trotz meiner Kirchenallergie noch beim Weihnachtsschulgottesdienst mit letzterem Lied auftreten, weil es recht überzeugend war. Und wir haben uns von der vierten Klasse, die Blockflöte spielt, Komplimente eingefangen. Die Whistle ist wirklich easy going logisch...

Ich gebe den Kindern beim Erarbeiten" der Whistlestücke noch Noten und Punktgriffbilder vor. Diese sollen nach und nach zu Zahlen werden und dann von den Kindern später bei Bedarf noch per Tabelle unter die Noten schreibbar sein. Das "ganz auswendig" - teaching ist hier und da aber schon mit dabei, wenn ich meist der guten Sichtbarkeit halber kurze Passagen mehrmals mit einer Low Whistle vorspiele und sie dann nachspielen.

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Beitragvon susa » Mi Jun 12, 2013 9:30 pm

Es geht weiter - "wir" sind weg von den Griffbildern (Punkten) und kennen nun schon die Notennamen. Auswendig gespielt wird auch schon.

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Re: Tinwhistle in der Schule...?

Beitragvon Lea » So Jun 23, 2013 12:44 pm

Gibt es denn Lehrbücher bzw. Hefte für Kinder? Oder lernen die Kinder gleich auswendig spielen? Mir fällt eine Siebenjährige ein, die vielleicht Gefallen an der Tin Whistle haben könnte.


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